Weiterversicherung

Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung eigenverantwortlich ergänzen

Weiterversicherung

Eigenverantwortliche Ergänzung der betrieblichen Altersversorgung

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat ein über unsere Kasse versicherter Arbeitnehmer grundsätzlich die Möglichkeit, seine Versicherung auf privater Ebene mit eigenen Beiträgen weiterzuführen und so zusätzliche Anwartschaften auf Leistungen unserer Kasse zu erwerben. Die Weiterversicherung ist insbesondere für Arbeitnehmer interessant, welche die Riester-Förderung nutzen möchten. Die staatliche Förderung ist in voller Höhe im Rahmen der privaten Weiterversicherung über die Pensionskasse möglich. Die Leistungen aus der Weiterversicherung unterliegen grundsätzlich der vollen Beitragspflicht zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Beitragspflicht zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung

Grundsätzlich entscheidet die für den Versicherten zuständige gesetzliche Krankenkasse, ob eine gezahlte Pensionskassenrente der Beitragspflicht zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unterliegt. Die Pensionskasse ist als Zahlstelle der Pensionskassenleistung gesetzlich verpflichtet, die von der zuständigen Krankenkasse angeforderten Beiträge von den monatlichen Rentenbezügen einzubehalten und an die Krankenkassen abzuführen. Soweit gegen die Einbehaltung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen auf die Leistungen der Pensionskasse, die auf einer privat fortgeführten Beitragszahlung beruhen (Weiterversicherung) sowie zur Hemmung der Verjährung eines möglichen Erstattungsanspruchs Widerspruch erhoben werden soll, so ist dieser unmittelbar von dem Versicherten bei der für ihn zuständigen Krankenkasse einzulegen.

Zu der Frage, ob Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf Versorgungsleistungen einer Pensionskasse, welche auf einer mit eigenen Beiträgen nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis fortgeführten Versicherung (Weiterversicherung) beruhen, zu entrichten sind, hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel am 23.07.2014 entschieden, dass Leistungen, die von einer Pensionskasse gewährt werden, beitragsrechtlich stets Bezüge der betrieblichen Altersversorgung darstellen und somit der vollen Beitragspflicht zur Kranken- und Pflegeversicherung unterliegen. Nachstehend sind die Pressemitteilung des BSG sowie weitere Urteile zu diesem Themenkomplex zusammengestellt.

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Die Höherversicherung bietet die Umsetzung von betrieblichen und tariflichen Altersversorgungsmodellen sowie von zusätzlichen individuellen Versorgungsbausteinen.

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Leistungsrechner

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