Zulageverfahren

Informationen zum Zulageverfahren

Zulageverfahren

Welche Vereinfachungen beinhaltet das Alterseinkünftegesetz (AltEinkG)?

Durch das Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) sind zum 01.01.2005 einige Vereinfachungen bezüglich des Zulageverfahrens in Kraft getreten. Dies soll vor allem die Akzeptanz bei den Zulageberechtigten erhöhen.

Dauerzulageantrag – Bevollmächtigung

Der Zulageberechtigte kann den Anbieter seines Vertrages bevollmächtigen, die Zulage für jedes Beitragsjahr für ihn gegenüber der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen zu beantragen. Die Bevollmächtigung bedarf der Schriftform. Liegt eine Bevollmächtigung vor, so muss die Zulage nicht wie bisher jedes Jahr vom Anleger per Papierantrag an den Anbieter neu beantragt werden.

Der Zulageberechtigte ist allerdings verpflichtet, Änderungen, die sich auf den Zulageanspruch auswirken, seinem Anbieter unverzüglich mitzuteilen. Dies können u.a. sein: Familienstand, Anzahl der Kinder, Beendigung der Zugehörigkeit zum berechtigten Personenkreis.

Die zur Berechnung des Mindesteigenbeitrages erforderlichen Angaben zur Höhe der beitragspflichtigen Einnahmen werden von der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen beim Rentenversicherungsträger ermittelt.

Die Bevollmächtigung gilt bis auf Widerruf. Der Widerruf ist bis zum Ablauf des Beitragsjahres, für das der Anbieter keinen Antrag auf Zulage stellen soll gegenüber dem Anbieter zu erklären.

Änderung des Sockelbetrages ab 01.01.2005

Als Sockelbetrag sind ab 01.01.2005 einheitlich 60,00 Euro zu zahlen. Die Differenzierung des Sockelbetrages für Steuerpflichtige mit und ohne Kind entfällt.

Zertifizierungskriterien

Mit der Zertifizierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird bestätigt, dass ein privater Altersvorsorgevertrag die gesetzlichen Voraussetzungen für die Förderung erfüllt. Bei den Zertifizierungskriterien gibt es u.a. folgende Änderungen:

  • Für staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge, die nach dem 31.12.2005 abgeschlossen werden, sind künftig einheitliche Tarife für Männer und Frauen vorgeschrieben. Diese sog. Unisex-Tarife werden seit jeher von der Höchster Pensionskasse VVaG angeboten.
  • Anbieter und Vertragspartner können vereinbaren, dass bis zu zwölf Monatsleistungen in einer Auszahlung zusammengefasst werden.
  • Darüber hinaus besteht eine erweiterte Informationspflicht des Anbieters wie ethische, soziale und ökologische Belange bei der Verwendung der eingezahlten Beiträge berücksichtigt werden. Ebenso wird der Verbraucherschutz verbessert, indem der Anbieter verpflichtet wird, dem Vertragspartner vor Vertragsabschluss die effektive Gesamtrendite des Produkts zu nennen.

Zulageantrag

Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA), die über die Gewährung und die Höhe der Altersvorsorgezulage entscheidet, hat strenge Richtlinien hinsichtlich der Vollständigkeit der Anträge auf Altersvorsorgezulage vorgegeben. Fehlerhafte oder unvollständige Anträge werden von der ZfA nicht bearbeitet.

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Anbieternummer

Die Anbieternummer der Höchster Pensionskasse VVaG lautet 0206000069.

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Zertifizierungsnummer

Bei der Höchster Pensionskasse VVaG handelt es sich um eine Pensionskasse im Sinne von § 82 Abs. 2 EStG, deren Produkte keiner Zertifizierung bedürfen.

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Förderrechner

Unverbindliche Berechnung unter Berücksichtigung des Einkommensteuertarifs 2016.

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